Nord 4

Der Abschlag von Nord 4 ist für viele ein beeindruckender Start, es geht über den schon bekannten Bachlauf hinweg den langen und steilen Berg hinauf zum Dogleg nach links. Ihr solltet nach Möglichkeit versuchen, die Welle mitten im Hang bei ca. 180/140 Metern zu erreichen. Dort habt ihr einen besseren Stand und nicht so mit der Schräge zu kämpfen beim zweiten Schlag.

Grundsätzlich habt ihr bei diesem Abschlag aber viel Platz nach rechts und links, was in Kombination mit dem bevorstehenden Berg gerne dazu verleitet, etwas üppiger in das Holz 1 zu greifen und ein kleines bisschen mehr Gas zu geben – aber dafür ist dann ja genug Platz rechts und links… der zweite Schlag führt euch dann über die Kuppe nach links, ein Richtungspfahl weist euch den Weg, falls ihr mit dem Abschlag doch etwas weiter unten im Hang liegen solltet.

Je nachdem, ob ihr mit dem dritten oder vierten Schlag das Grün anspielen wollt, macht es Sinn, sich mit dem zweiten Schlag eher rechts an dem Pfahl zu orientieren, da das Fairway ohnehin etwas nach links abfällt und der Ball meistens etwas nach links zurück kommen wird. Ein Spieler mittleren Handicaps wird nach zwei ordentlichen Schlägen irgendwo zwischen 160 und 130 Metern vor dem Grün liegen, so dass ein Erreichen des Grüns mit dem dritten Schlag durchaus möglich ist. Allerdings liegt das Grün auf einer weiteren Anhöhe mit einem tückischen Plateau, und im Hang davor warten drei teils sehr anspruchsvolle Bunker darauf, euch mit einem blinden Bunkerschlag auf das höher gelegene Grün zu beglücken. Somit kann es aufgrund der Länge und der Steigung der Bahn sinnvoll sein, den Dritten noch einmal vorzulegen und sich rechts am Grün zu platzieren.

Von dort könnt ihr dann auf jeden Fall sehr gut auf das Grün spielen. Das Grün selber fällt zum Teil sehr stark Richtung Bunker und hat in der Mitte eine trichterförmige Mulde, was das Putten von zu lang auf das Grün geschlagenen Bällen je nach Fahnenposition wirklich diffizil machen kann. Ein Bogie ist hier zumeist ein sehr ordentliches Ergebnis, sofern es das Handicap denn erlaubt.

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